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Volker Galle Über den Gebauch der Vernunft thTheologie, Philosophie und Kunst im Zentrum Europas um 1000. Die ottonische Zeit um das Jahr 1000 n. Chr. wurde lange Zeit als eine bildungsferne Epoche beschrieben. In Worms inszenierte sich Bischof Burchard als Erneuerer von Bistum und Stadt, gekrönt durch den Neubau des Domes, der im Juni 1018 geweiht wurde. Aber bereits sein Vorgänger Hildebold leitete die Kanzlei von Otto II. und Otto III.
Der mit den Ottonen verwandte Salier Bruno von Kärnten, der seine Ausbildung an der Wormser Domschule

erhalten hatte, wirkte von 996 bis 999 unter dem Namen Gregor V. als Papst. Sein Nachfolger als Silvester II. wurde Gerbert von Aurillac, Lehrer und Berater Ottos III. und Verfasser einer philosophischen Schrift über Vernunft und Vernunftgebrauch. Diese führt die Bearbeitung aristotelischen Denkens fort.
Das religiöse Denken und die Bibelauslegung um die Jahrtausendwende, die jüdische Theologie des Mittelalters, die Entstehung von Häresie, Gebrauch und Notation liturgischer Musik und Burchards Schriften sind Themen dieses Bandes, der auf einer gemeinsamen Tagung der Stadt Worms und der Bistumsakademie Erbacher Hof beruht.
Mit Beiträgen von Peter Reifenberg, Ralf Rothenbusch, Volker Gallé, Hans-Werner Goetz, Markus Wriedt, Karl E. Grözinger, Daniela Müller, Stefan Klöckner, Ernst-Dieter Hehl, Birgit Kynast, Julia Becker.

Das Buch ist erschienen im Worms Verlag

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